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Videoüberwachung gemäß DSGVO

Aufgenommenes Videomaterial werden gemäß DSGVO-Gesetzgebung als „sensible Daten“ eingestuft, da es sich dabei um Daten handelt, mittels derer Personen identifiziert werden können. Es sind Zusatzinformationen zu den personenbezogenen Daten, über

Aufgenommenes Videomaterial werden gemäß DSGVO-Gesetzgebung als „sensible Daten“ eingestuft, da es sich dabei um Daten handelt, mittels derer Personen identifiziert werden können. Es sind Zusatzinformationen zu den personenbezogenen Daten, über die Sie im Unternehmen bereits verfügen; für sie muss die Datenschutzrichtlinie des Unternehmens gelten:

  • Daten dürfen nur aus triftigem Grund und nicht darüber hinaus, angemessen und transparent sowie mit der ausdrücklichen Zustimmung der Betroffenen erfasst werden.
  • Sie sind sicher und geschützt zu speichern.
  • Sie dürfen ausschließlich für den Zweck genutzt werden, zu dem sie gesammelt wurden.
  • Sie dürfen nur solange aufbewahrt werden, wie es wichtig und angemessen ist.*

Wenn Sie innerhalb Ihrer Anlage und dem zugehörigen Grundstück VÜA-Bilder aufnehmen, gelten Sie als Verantwortlicher mit bestimmten Verpflichtungen.

Es gibt Gesetze, die festlegen, was Sie überwachen dürfen und was nicht, und wie die Zustimmung einzuholen ist. Kameras im Außenbereich sollten möglichst nur den Bereich innerhalb der Grundstücksgrenzen erfassen. Erfassen sie auch ein Fenster in der Nachbarschaft, muss dieser Bereich maskiert werden. Kameras im Innenbereich dürfen nur in Situationen angebracht werden, die nicht berechtigterweise als zur Privatsphäre gehörig angesehen werden können.

 

Heimliche Überwachung sollten Sie in Erwägung ziehen, wenn ein erhebliches und schwerwiegendes Problem besteht; ein solches Problem wäre etwa anhaltender Drogenkonsum oder Verdacht auf Missbrauch. In einem solchen Fall ist eine Folgenabschätzung durchzuführen und sind datenschutzrechtliche Bedenken seriös abzuwägen.